Artikel mit ‘Melancholie’ getagged

Mit 47 steht mein Berufswunsch fest

Samstag, 25. April 2009

Ich werde Quantenmechaniker… Hä? – Ach so, ja: muahaha!!!

Dennoch und trotzdem und erst recht fürchte ich, dass der Gedanke nicht nur esoterisches Abdriften usw. beweisen könnte, dass es womöglich tatsächlich die Psychose nicht gäbe, vielmehr es sich um einen Geisteszustand handeln könnte, der eben diesen ganz ofenfrischen Erkenntnissen der Mikrophysiker entsprechen könnte.

Hat das jemand verstanden? – Das ist auch gar nicht nötig; “das” läuft von allein immer weiter, es bedarf keiner theoretischen und gar schriftlichen Fixierung usw.

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In der Prä-Idylle (noch nicht gelandet)

Montag, 20. April 2009

Eigentlich sollte ich mich doch wieder freuen. Hau ruck! – Mist, geht nich’!

Ist wirklich Idylle nah: ein Zimmerchen in einer Art Remise, geradezu gespenstisch still, mit Blick auf ‘ne grüne Wiese und momentan natürlich blühenden Bäumen, und kostet fast nur die Hälfte des Pensionszimmerchens, obwohl die Ausstattung deutlich besser ist (man muss das auf meine Verhältnisse, Vorstellungen und Bedürfnisse “herunter rechnen”; so Klo vor der Tür is’ mir doch Wurscht)…

Ich muss doch jetzt happy sein… Hau ruck! – Geht nich’! Und nun bin ich zwar natürlich auch wieder einmal entnetzt (und es dauert wieder drei, vier Wochen bis zum Neuanschluss), aber mitnichten entsetzt; ich wage gar zu denken, dass es mir vielleicht gut tun könnte, ein wenig Abstinenz zu pflegen, was www angeht. Fresse ich mich halt wieder einmal durch so ein Programmierlehrbuch; ich bin gespannt, wie weit ich dieses Mal komme…

Die Bloghäuschensiedlung kommt mir gerade vor wie nur geträumt… Auch nix Neues; man dissoziiert wohl wieder dinosauer. – Kurzum: häff fann!!!

Zufälle werden „komisch“, wenn sie sich häufen

Freitag, 10. April 2009

Neuerlich wurde, obwohl ich ihn gar nicht so eingestellt hatte, beim Start des Browsers die zuletzt geöffnete Site aufgerufen. Neuerlich “erschien” “Jamendo” mit einem Album eines mir unbekannten Künstlers. Neuerlich erwies sich das als eine Perle*.

Erfreulicher Weise fand ich meine Wahrnehmung gleich bestätigt durch die Anmerkung auf der Site, dieser Mr. Robin Grey wäre “inspired by the timeless work of Bob Dylan, Leonard Cohen”. Grey hat aber, scheint mir, nicht diese ganz große Bühnengebärde eines Tragöden wie Cohen.

Hier folgt jedenfalls das Album, tandaradei! Und: das is’ ‘n Debüt, boah! Melancholische Karfreitags-Untermalung für den brütend Cocooning betreibenden Großstadt-Single… Ach.

* Nicht zu verwechseln mit Petra Perle – die is’ aber auch cool…

Null Bock auf Blog

Freitag, 06. Februar 2009

“Ich möchte einfach nur hier sitzen…” (Prof. V. v. Bülow)

Und Anne Hathaway ist bei mir unten durch – die will nicht heiraten…

So weit die wichtigsten Meldungen des Tages! Ich wünsche allseits fann am wiekent!!! Und so.

Känguru-Hoden und Kriegskinder

Montag, 02. Februar 2009

Es scheint ein Zusammenhang zu bestehen zwischen Darbietungen wie dem Verzehr von Beuteltier-Testikeln und “Den Wölfen”.

Seit einigen Tagen lese ich in Sabine Bodes Buch “Die vergessene Generation”. Die Autorin beschreibt auch diese für Kriegskinder typischen inadäquaten emotionalen Reaktionen. Mir fiel ein, wie mein Vater bei unserem letztem Gespräch vor fast 10 Jahren erzählte, dass er erfahren hätte, seine Eltern und Geschwister hätten nach dem Krieg Jahrzehnte lang in der Vor-Wende-BRD gelebt, während er die ganze Zeit als Vollwaise galt. Er erzählte das, als hätte er beiläufig anmerken wollen, in seiner ehemaligen Grundschule wäre der Zaun umgefallen.

Eine Gesellschaft, die wesentlich geprägt wurde und getragen wird von einer Generation, die in dieser Weise emotional beschädigt, ja, eingemauert ist (und 68 scheint eben nicht so viel daran geändert zu haben, wie oft erklärt wird), braucht vielleicht schrille Aktionen wie den Verzehr von Känguru-Eiern, um überhaupt noch emotionale Reaktionen auszulösen. So was kommt von so was.

Meine Klugscheißerei nützt niemandem etwas. Alles Haschen nach Wind! Q. e. d.

In this corner mine raved brainstorm

Samstag, 27. Dezember 2008

Eggheadquarter (oder so ähnlich)

(…außer Sturmschäden nix gewesen, kchch…)

Kurz an Tippen durch Weggehen…

Dienstag, 02. Dezember 2008

…und diese Eigenart werde ich wohl mein Lebtag nicht mehr weg kriegen. – Ich hatte erst „Ankommen“ statt „an Tippen“ geschrieben, aber das wäre doch schon wieder übertrieben gewesen…

Eigentlich sind das ja jetzt gewissermaßen „gestohlene Stunden“, die ich erlebe, denn eigentlich bin ich ja schon weg. Draußen an der Tür steht schon der Name des Nachmieters und am Briefkasten auch. Ich habe wieder einmal eine Grundsituation meines Lebens selbst hergestellt: ich bin geduldet.

Wie oft habe ich das jetzt schon erlebt! Und womöglich gibt es so was wie „Landung“ für mich wirklich nicht. Nein, das ist kein Selbstmitleid! Ich versuche mich vielmehr an den Gedanken zu gewöhnen, dass ich halt so gestrickt wäre und nicht immer wieder und immer noch einmal mein Wesen um stülpen müsse.

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“Sehen Sie sich noch?”

Sonntag, 02. November 2008

Dichte- und Denkewetter fürwahr!

Passt schon, fürwahr! Übermorgen vor 28 Jahren wurde ich zur NVA einberufen (im Felde ungeschlagen), und einer der ersten Alltags kulturellen Schocks, die mir belebend zuteil wurden, bestand in der Anweisung, nach meinem Betreten des Zeltes für Rekruten „mit K vorn“ (im Namen, harhar) gebrüllt von einem Gesichts technisch hochrot verfärbtem Unteroffizier: „Brett ran!!!“ Allein: da war kein „Brett“ (Tür, harhar); ganz abgesehen auch davon, dass ich die flotte Floskel zum erstem Mal hörte.

Nach meiner Nicht-Reaktion aber folgte natürlich gleich der nächste Brüller: „Sehen Sie sich noch?!!!“, worauf ich, und zwar im Ernst, weil völlig perplex, nichts Besseres zu erwidern wusste als „Ja!“, und dies nun war eine der wenigen Gelegenheiten meines Lebens, bei der ich einmal Erster war: konkret der Erste, der den gesamten unteren Gang des Kompaniegebäudes bohnerte…

Durchschnitt, überall Durchschnitt…

Samstag, 01. November 2008

…ich muss mich damit abfinden; “normale” Menschen pflegen dies offenbar (und immerhin das habe ich ja geschnallt) nach dem Verheilen des Stimmenbruchs zu tun (ich wähle hier die männliche Form, meine aber auch: Sie wissen schon, bla bla). – Alles nur halb: sogar Halbfett-Margarine, Halberstädter Würstchen usw., jaharhar: auch der Humor kommt im Gruppenraum nicht zu kurz…

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Courths gemahlertes Herbstbild

Freitag, 17. Oktober 2008

Morricone is’ nix dagegen, echt (muahaha: unser Wunderkind!)

Wer kennt schon a l l e Verwandten…

Dienstag, 07. Oktober 2008

Augen- bzw. Brillenglasfällig ein Aufsteiger!

Tja, er geht wieder um, verstohlen an der Billigst-Digicam in seiner Jackentasche nestelnd. Meistens traut er sich ja nicht, der Dino, aber heute hat er wieder auf den Auslöser gedrückt. Ist Schrott bei raus gekommen, nur dieses Bildchen hat ja was.

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Indian summer in the steel city (Yeah. – Hä-ähm.)

Samstag, 04. Oktober 2008

Bretter fallen... - äh: Blätter!

Im nächstem Leben…

Dienstag, 22. Mai 2007

…gehts anders lang… – Ansonsten: leicht bewölkt, mittelwarm; leicht alt(ta)ba(c)kener Husten auch nach über zwei Jahren Nichtrauchen, Stuhlgang mäßig, und jetzt im Angebot: Erdbeeren aus 80% natürlichen Stoffen..

Ich traue mich noch nicht, und mir fehlt auch das Werkzeug (wie ich so ganz nebenbei mitbekommen habe: ich habe nämlich nicht mal ‘n geeigneten Schraubenzieher), das werde ich aber organisiert bekommen und dann schraube ich los, und es ist damit zu rechnen, daß ich in nur einer Viertelstunde aus dem PC eine hochwertige Kaffeemaschine gezaubert habe. – Jedenfalls ist das Päckchen von Mr. T. angekommen, und mein Jubel ist zwar virtuell da, aber in der First Reality oder wie der Laden heißt, hänge ich durch wie ‘ne Bogenlampe. Aber schön labern kann ich…