Artikel mit ‘Leben-lernen’ getagged

Premiere der fünften Art

Donnerstag, 09. April 2009

Etwas geht mit mir vor. Ich weiß nicht, ob das etwas Gutes bedeutet. Wie schon letztens bemerkt, bin ich seit Jahrzehnten bei nahezu allen wichtigen Terminen zu spät gekommen. Heute aber war ich um halb acht Uhr in bzw. eben, harhar, vor einem Amt, das erst um halb neun Uhr öffnet.

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Kleiner Mann – high noon!*

Dienstag, 31. März 2009

Aber erst einmal die kleinen Freuden des kleinen Mannes. Heute gibt es Geld! Diese gewisse Erwartungshaltung ist völlig idiotisch, denn mehr als ein, zwei Bücher und/oder DVDs für jeweils höchstens 10 € kann ich mir eh’ nicht „erlauben“. Aber es ist ein kleiner Lichtpunkt, dass ein kleiner Betrag auf dem Konto ist. In diesem Monat muss ich gar noch was zurück zahlen, was ich mir privat gepumpt habe. Ansonsten ist bei jedem Lebensmittelkauf Kopfrechnen angesagt. Wie üblich und weit verbreitet in der Unterschicht.

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Kunst zeigt vielleicht, wie das Leben wäre,..

Sonntag, 29. März 2009

…würde man die Krusten und Panzer und Schichten und Hüllen usw. über dem gesundem Menschenverstand weg nehmen, die darüber sind in dem Zustand, den man Alltag nennt oder halt das Leben, wie es ist usw., bla…

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Gestern (u. a.) “Into the wild” gesehen…

Sonntag, 11. Januar 2009

…und schon nach kurzer Zeit bohrte in mir der Gedanke (wie poetisch, nicht wahr: und er bohrt auch immer noch, der Gedanke), dass man “für so was” aber nicht in die Wildnis “gehen” muss; die vorgeführten Effekte und Prozesse usw. kann man auch sehr “schön” in mittelständisch Wohlstands neurotischem Milieu erleben: zum Beispiel (oder vor allem) diese jägerisch-sammlerisch permanente mentale Alarmbereitschaft, männlich-mandelkernig usw.

“Kleena Langzeitsarbeitslosa mimt wieder den Retter der Gesellschaft, hähähä! ”

Habe man allerorten einen rekreatiefsinnigen Restsonntag!

Ein Milliardär hat sich vor den Zug geworfen,…

Mittwoch, 07. Januar 2009

… unter anderem deshalb, weil er eine Milliarde verloren hat: die “konstruierte” Wirklichkeit, das, was der Betreffende auf Grund und infolge seiner Vorgeschichte und Konditionierung usw. als wirklich und wesentlich erachtet (und aus seiner Sicht eben erachten muss), ist stärker als die “Wirklichkeit”, wie sie sich “von außen darbietet”: immerhin war der Mann dennoch und trotzdem der fünftreichste Deutsche…

Das Problem, das mich schon während meiner Schulzeit ebenso angestrengt wie ergebnislos immer wieder beschäftigt hat. Wieso waren etwa, als Beispiel, die Buddenbrooks/Manns “erledigt”, als die Firma bankerott ging usw.? Es war doch, als Beispiel, noch genug Geld da, um Heinrich und Thomas derart gut auszustatten, dass sie unbeschwert von Erwerbsnöten “ihr Ding” machen konnten? Usw.

Es geht nicht um das Geld. Es geht darum, zu der Gruppe zu gehören, die im jeweiligem Milieu, Soziotop usw. Ton angebend ist

“Psychopathen bauen Traumschlösser,…”

Sonntag, 04. Januar 2009

“…Neurotiker ziehen ein…” Ein genialer Satz! Ich weiß allerdings nicht (mehr), von wem der ist.

Und wenn Du da “rein geboren” wurdest? Dann haste ‘n Problem… Und: “Erinnern, Wiederholen, Durcharbeiten”* Und: wer nicht durcharbeitet, der wiederholt und wiederholt und wiederholt… Und womöglich ist dann diese schiefe symbiotische gar die einzig mögliche (oder als einzig möglich erscheinende, was allerdings auf dasselbe heraus zu kommen scheint) Bindung? Oder gar ein “Schutzraum”, ohne den Du die “normale” Welt bis zu pseudopsychotischen Symptomen als feindlich und bedrohlich empfindest?

Und übrigens lebt die halbe Weltliteratur von dieser prekär perfekten Paarung (siehe oben: “Psychopath und Neurotiker”). Faust und Mephisto, van Weyden und Wolf Larsen, Holt und Wolzow usw. usw. usf.

*Ja ja, ich weiß, liebe Ammoniten: dazwischen hat Ammon noch das “Wiedergutmachen” gesetzt; drauf gesch…, mit Verlaub!

“Leben wie ein Profi”…

Montag, 22. September 2008

… war heute eine kleine Überschr…, sorry: Headline bei web.de, wo ich verpostet bin (d. h.: ich poste da nicht, aber da wird meine elektronische Post gesammelt und mir durchaus anmutig präsentiert), allein: wie macht man das denn? Wo kann man das lernen, professionelles Leben? Gibt es da Online-Kurse? Kann man das studieren? Oder gibt es wenigstens ‘n anerkannten IHK-Abschluss? Und ist erst einmal ein Probelauf möglich, der ausgewertet werden kann? – Sach- oder wenigstens lachdienliche Hinweise nimmt jedes imaginäre Amt für Frühgestörten-Integration entgegen!

PS 10.47 Uhr: Ich bewirke doch was, hihi: jetzt ist die Üb…, die Headline weg!!! Oh Zauber der Postmoderne!

Berufswunsch: staatlich unerkanntes Klageweib (IHK)

Donnerstag, 27. März 2008

Seit mindestens 20 Jahren kämpfe ich (und „kämpfen“ hier auf meine kleine, lächerliche Weise, aber eben dennoch kämpfen, siehe etwa die Gewaltakte „Dauerjoggen“), und ich kämpfe an gegen den Drang, mich einfach fallen zu lassen, alles Werkeln und Wünschen und Wuseln und Winseln aufzugeben, endgültig damit aufzuhören, irgend etwas bewirken zu wollen auch nur in meinem kleinem persönlichem Radius, und mich in irgendeinen endgültigen Dauerzustand zu begeben, etwa ins Kloster (was mir jetzt nur als Beispiel für das Gemeinte einfällt, denn natürlich ist das ein blödsinniges Klischee, unter anderem deshalb, weil Kloster Gruppe bedeutet, und dies selbst bei Schweigemönchen), oder ins Altersheim oder etwas in der Art.

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Man sollte als Arbeitsloser nie in der Öffentlichkeit furzen,…

Samstag, 20. Oktober 2007

…hinter Einem könnte ein Personalchef stehen. – Dies war der Aufmacher, mit dem der Rezipient gebunden werden soll, nun zum Text. Hä-ähm.

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Nein, ich bin nicht wallraffgierig! – Danke!

Dienstag, 02. Oktober 2007

07.25 Uhr (gleichfalls nachträglich ins Netz gehievt)

Ein bisschen bin ich wohl doch ein geistiger Mensch. Ich sage das nur, falls da doch einer sitzt mit einem großem Klassenbuch, und der möge mir doch jetzt ein Bienchen eintragen. – Wieder entlarvt, Bienchen ist Ossi, harhar (also, ich nehme Euch jedenfalls keinen Arbeitsplatz weg, liebe Wirtschaftswunderkinder!). Nämlich bin ich kaum in einer Pension für Asylbewerber und von Obdachlosigkeit Bedrohte, da stelle ich meinen PC auf und fange an, Text abzusondern, von dem doch fast niemand etwas hat.

Natürlich aber verfehlt Schreiben nie seine Wirkung in der Weise, dass es ja zumindest eine Abgrenzungsleistung darstellt, indem nämlich ich etwas nach außen gebracht und somit auch von mir abgerückt habe, womit es schon wieder ein bisschen etwas Anderes ist.

Das habe ich auch schon bei meiner ersten, jenseits gewöhnlicher Wohnverhältnisse gestalteten Episode so gemacht. Damals hatte ich kaum meine sechs bis sieben Sachen in der Herberge abgestellt, da saß ich schon im Internetcafé, um mich dort auf meine Weise zu überzeugen, dass die Welt noch vorhanden wäre und dass möglicher Weise auch für mich ein Plätzchen in ihr enthalten sei. Ach…

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Freudig auf der Couch mit Anna Lyse

Freitag, 28. September 2007

Der Sozialkriminaltragikomödie 1.Teil

Eigentlich wollte ich nie in eine Psychotherapie, und das ist, obwohl es sich reimt, eine Ungereimtheit, und zwar eine persönlichkeitsspezifische, und indem ich dieses Wort verwende, bin ich sozusagen mittendrin, denn es handelt sich um ein Fachwort aus der Sprachwelt der ersten Therapie, an der ich teilnahm.

Das war 1984, und natürlich hatte ich die Fachbücher alle gelesen. Ich bemerkte damals nur nicht, und ich bin versucht zu sagen: natürlich nicht, dass dieses Verhalten derart typisch für mich und meine Probleme unter Menschen war, damals „unseren sozialistischen Menschen“, dass man schier von einem Verhaltenssymptom sprechen könnte oder gar sollte. Wieder einmal, denn das hatte ich etwa vom Anfang der Schulzeit an immer wieder getan, hatte ich mich vor Kontakten und Begegnungen „geschützt“, indem ich wieder einmal „schon alles wusste“.

Heute muss ich denn auch meinem damaligen Therapeuten heftig zustimmen, der am letztem Tag der sechswöchigen stationären Gruppentherapie anmerkte, ausgerechnet ich müsste den Vorschlag machen, wir sollten uns für das obligatorische Abschlussgruppenfoto doch vor dem Marterpfahl aufstellen, der da als künstlerisches Gruppenprojekt auf dem Gelände stand, ich wäre doch unblutig davon gekommen.

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So…

Mittwoch, 01. August 2007

…der Dino geht dann morgen in den Dinopark, um sich die Panzerschuppen kraulen zu lassen, und eben wollte ich schreiben, daß ein normaler Mensch einfach sagen würde, er begäbe sich zur Krisenintervention in die Klinik, aber das stimmt ja nicht, denn ein normaler Mensch geht ja nicht in die Klinik, zumal er auch entweder keine Krise hat oder diese selbst bewältigt (und es soll dann auch noch so was wie Freunde geben, ha!), und außerdem bin ich ja auch nicht nur kein normaler Mensch, sondern ein Dino, aber der Satz wird jetzt zu lang.

So… Habe man Spaß! Bis demnächst irgendwann bestimmt ganz vielleicht!

Ich wünschte, ich könnte berichten…

Freitag, 26. Januar 2007

… (und zwar nicht einmal anderen Leuten, sondern um das vor allem mir selbst zu verdeutlichen), da wäre etwas Fetziges, Frisches, Fröhliches abgegangen, ich hätte irgendwo irgendwie irgend etwas so richtig im Tanzen geschafft, leuchtend und vielleicht laut, aber dennoch harmonisch und freundlich, aber nein: alles so mühselig, alles so beladen, alles so verlangsamt, alles nur noch Nachhall, immer wieder diese winzigen Schritte, als wären die Sohlen mit Kaugummi an den Boden geheftet, alles so ältlich und dumpf…

Ist es eigentlich schon Behinderung…

Montag, 22. Januar 2007

…wenn man außerhalb geschlossener Gesellschaften und ohne symbiotische Anbindung nicht lebenstüchtig ist? Ghettomacke for ever? – Wir werden sehen. Die heute eigentlich stattgehabt haben sollende Wohnungsbesichtigung war schon mal für ‘n Anus. D. h., eigentlich hat sie gar nicht stattgefunden, wegen Maklerflucht… Aber wahrscheinlich habe ich das wieder “so hergestellt”. (?) Bla.

Erfreuliche (An-)Sätze…

Donnerstag, 11. Januar 2007

…finden sich hier. Ist natürlich alles nix Neues, was aber wiederum die Bedeutung des Themas nicht verringert.

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