Artikel mit ‘Frust’ getagged

Premiere der fünften Art

Donnerstag, 09. April 2009

Etwas geht mit mir vor. Ich weiß nicht, ob das etwas Gutes bedeutet. Wie schon letztens bemerkt, bin ich seit Jahrzehnten bei nahezu allen wichtigen Terminen zu spät gekommen. Heute aber war ich um halb acht Uhr in bzw. eben, harhar, vor einem Amt, das erst um halb neun Uhr öffnet.

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Da stand Eine mit einem Buch an der Kreuzung

Dienstag, 31. März 2009

Das gibt es noch, es ist doch noch nicht alles verloren… – Ich meine, die stand da in dem Buch lesend. Und es war offenbar nicht das Sparbuch oder so, sondern Belletristik. Und bei der etwas größeren Runde, die ich eben entlang geschlurft bin, habe ich an denkbar unerwarteter Stelle eine Bank gefunden, und auf der Bank eine Frau, gleichfalls lesend…

Zeichen ist angekommen: danke, Genosse Weltgeist! – Nein, es geht ohne die Schwester! Alles okay!!!

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Keine U in M

Dienstag, 03. Februar 2009

Dem edlen Spender meiner Software wird jetzt bei so viel „Fann“ das Gesicht einschlafen; immer voraus gesetzt natürlich, er liest das hier, aber, wie ich höre, findet solche Lesung durchaus zumindest zuweilen statt. Alter, da musst Du durch! Der Dino ändert sich nicht mehr! Unerreicht im Sinne Ammons usw.

Jedenfalls wird heute bei den Münchner Verkehrsbetrieben gestreikt. Oder in den Münchner Verkehrsbetrieben? Da geht es doch schon wieder los! Allein: wie ich letztens schon einstreute, bin ich kein Profi und kann fröhlich drauflos tippen, ha!

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Erst die Geschlossene, dann „Die Wolke“ und „Troja“ gesehen…

Montag, 19. Januar 2009

…aber die Reihenfolge ist nicht stimmig…

Erstens sind die wirklichen „Irrenhäuser“ eher in den beiden Filmen, zweitens scheint mir, dass die „Wolke“ aus „Troja“ resultieren könnte. Wenn das die Grundlagen europäischer Kultur sind – Tausende werden hin geschlachtet, weil Einer von „denen da oben“ einem Anderem die Frau weg genommen hat (und hatte eigentlich die Frau auch was dabei zu tun) usw. – muss man sich über Super-GAUe nicht wundern…

Toll! – Und wer hat nun was von Deinem Tief- bzw. Triefsinn, Herr Dino?

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Müde bin ich, geh’ nicht zur Ruh…

Donnerstag, 27. September 2007

…weil ich viel zu wenig tu’, denn ich hab’ noch so viel zu erledigen, sapperlot noch eins! Es ist eine umfassende, gewissermaßen persönlichkeitsglobale Müdigkeit (what a word, yeah!), einmal eine körperliche Müdigkeit, die zurückzuführen ist unter anderem oder vor allem darauf, dass ich während des Klinikaufenhaltes an vielen Tagen sogar zweimal gerannt bin (denn „Joggen“ konnte man das nur in der jeweils ersten halben Stunde nennen), womit ich vermutlich genau so „Gefühle weg gemacht“ habe, die in die Therapie gehörten, wie die vielen Leute, die bei jeder Gelegenheit einen Glimmstengel zwischen ihren Lippen glimmen ließen; dann aber ist es auch mentale Müdigkeit, hervorgerufen durch meine Akte der Selbstsabotage, die nicht nur geistige Tätigkeit einigermaßen verunmöglichten, sondern die Frage wieder lauter werden ließen, wozu ich dieses Haschen nach Wind betriebe…

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Kurze(r) Bilanz(enstoß)

Dienstag, 25. September 2007

Noch immer weiß ich nicht, wo ich zum Beispiele ab nächsten Montag mein müdes Haupt betten werde.
Noch immer weiß ich nicht, wie ich mein täglich Brot und hinreichenden Aufstrich dazu verdienen könnte, ohne einfach nur Leben abzudienen.
Noch immer funktionieren Herz, Magen und Prostata leidlich. Harhar.
Noch immer hat sich keine Traumfrau bereit erklärt, sich geflissentlich von mir befruchten zu lassen. Sorry.
Noch immer hoffe ich, daß jemand mir einmal sagt, ich würde ihn an mich erinnern.
Noch immer hoffe ich, einmal nur halb so bedeutend zu sein, wie ich leider oft aussehe.
Noch immer ist flächendeckend mit Wetter zu rechnen.
Noch immer habe ich die Sehnsucht, man würde mich als Sehnsüchtigen erkennen.
Noch immer neige ich dazu, unvermittelt abzubre

Kurzinfo

Dienstag, 12. Dezember 2006

Ich habe leider nichts mitzuteilen (war aber gut, dass wir drüber gesprochen haben!).

Manche Leute spielen…

Mittwoch, 06. Dezember 2006

…nicht deshalb, weil sie gern spielen, sondern, weil sie nicht wirklich spielen konnten, als sie hätten spielen sollen.

Versteht das jemand? Und Spielen hier im “großem”, weite(re)m Sinne, nicht etwa im Sinne von Karten spielen oder Billard oder dergleichen. Obwohl der Suchtcharakter beim “Zocken” gleichfalls auf den eben oben angedeuteten Mechanismus zurückzugehen scheint. Sucht verweist fast immer auf frühe Defizite. Da man ja nicht zurück kann und das Loch füllen, bleibt es ein Loch ohne Boden und man wird nimmer satt.

Das Leben – eine Pflichtübung…(?) Mich gruselts. Mir fällt nämlich, denn bekanntlich hab ich sie nicht alle, gleich Eichmann ein: “… immer nur meine Pflicht erfüllt…” Nich’ lustig.

Anzeige einer Anzeige

Donnerstag, 30. November 2006

Wenn “…mit stilvollem Flur” möglich ist, müßte auch denkbar sein “…mit stilloser Küche”, müßte nicht?

Und wann eigentlich hat man den Punkt überschritten, da man so oft falsch abgebogen ist, dass man überhaupt nicht mehr auf die Hauptstraße zurück kommt?

Wie lautet die Mehrzahl von Dilemma?

Mittwoch, 29. November 2006

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, es ist aber so: um sich nicht der Gefahr auszusetzen, zugeben zu müssen, dass meine seltsamen Ausführungen hin und wieder vielleicht ein bisschen manche Horizonte überschreiten, dreht man den Spieß einfach um: ‘n Bekloppter halt… Der spinnt! Schizophrene Theoriebildung, hähä (letztere Interpretation dann schon wieder eine gehobene solche, mit dem Intellektuellenbogen vorgebracht)! Und schon stimmt die Welt wieder!

Ich armer missverstandener Genius! – Um es ganz klipp und klar auszusprechen (ich sagte auch das bereits): ich bin nicht der Nachfolger von Ammon, sondern der von Lenin. Ich plane den Umsturz, hoho! Das merke ich aber gar nicht, weil ich so gar keinen Zugang zu meinem Unbewußtem habe. Den verschafft mir ja dann aber zum Beispiel der bedeutendste Chefarzt im Münchner Stadtwald (jaja, ungeklärte Vaterproblematik, danke, danke!) Im Auge behalten, den Mann! – Ich meine, harhar, nicht den Chefarzt, sondern den Dino!

Man lebt so vor sich hin…

Samstag, 25. November 2006

…und spürt plötzlich Jemandes Rüssel im Untergrund…

(sinngemäß Juri Trifonow)

Ja, und dann…

Mittwoch, 08. November 2006

… laufe ich eben. Fast jeden Tag. Und eben da liegt das Problem. Mein Corpus delicti hat sich dran gewöhnt. Einen Tag aussetzen geht noch gerade so, zwei Tage aussetzen nicht mehr. Dann hänge ich dermassen durch, dass die Unterlippe auf dem Teppich schleift. Da habe ich mich auch wieder selbst ein bisschen rein gelegt. Ich renne ja im Schnitt anderthalb Stunden. Und das wird dann irgendwie eingebaut in die somatischen Abläufe des Organismus’, der meinen Namen trägt.

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