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Der Dino als Hospi-Tier im Profi-Zwinger

Donnerstag, 09. April 2009

Eben bin ich “durch Zufall”, harhar, auf eine Website gelangt, die ein an einer bzw. durch eine Hochschule diplomierter Designer für eine promovierte Sprachwissenschaftlerin angefertigt hat. Da heißt es dann etwa “Herrausgeber” und “Rezesionen” (statt “Rezensionen”, nicht statt “Rezession”).

Aber der Mann verkauft. Der braucht nicht Teller zustellen oder Zeitungen spülen oder was, um sich sein täglich Brot und hinreichenden Aufstrich dazu zu verdienen. Ph!

Dieses Stammkloster der Kartäuser in Frankreich interessiert mich total, echt… Alles ist eitel und Haschen nach Wind! Ph!

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PS: “Der Klient sträubt sich nach wie vor, den Beziehungsaspekt jedweder Tätigkeit zu akzeptieren, vielmehr er auf der alleinigen Wahrnehmung und Wertung des Sachaspektes beharrt”. Danke, Dr. Freudlos! Und sucht denn zu Ostern Anna Lyse Ihre Eier?

Manchmal ist selbst ein an chronischer Logorrhoe Leidender sprachlos

Sonntag, 25. November 2007

Dies war sehr letztens so ein Moment. Es klingelt an meiner Tür (und schon mehrfach habe ich darauf hin gewiesen, dass diese Formulierung sehr brüchig ist, weil es in aller Regel am Fenster nicht klingeln wird, aber ich lasse das jetzt wiederum stehen, um die Authentizität dieses Textes zu erhöhen), und draußen steht ein Gerichtsvollzieher; übrigens wusste ich bis dato gar nicht, dass man an der Tür (m)eines Pensionszimmer klingeln kann. Die Welt – eine pädagogische Provinz! Ha!

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So genannte „einfache Menschen“ verstehen bestimmte menschliche Situationen und Probleme…

Donnerstag, 05. Juli 2007

…oft schneller und besser, als universitätlich diplomierte, promovierte, habilitierte und zerebral sklerotisierte Spezialisten (und ich unterlasse es hier, auf den Begriff „einfache Menschen“ genauer einzugehen); vielleicht ist das aber unter anderem dadurch zu erklären, daß überdurchschnittlich viele Leute Psychologie studieren, die Psychologie studieren wollen im Grunde deshalb, weil sie damit einer entschieden schmerzhafteren und mühevolleren Therapie ausweichen können, und dies nun wiederum könnte einer der Gründe sein, warum in diversen Therapie-“Schulen“ ein, euphemistisch blümelnd gesagt, gewisses Burgdenken herrscht, ein nicht über den Gartenzaun blicken wollen und/oder können, eine gewisse Betriebsblindheit, die den Wald vor lauter Bäumen nicht sichtbar werden läßt usw. usf.

Und wieder erlebe ich, daß der Untertan in mir so stark ist, daß ich Gedanken, die ich insgeheim für ganz brauchbar halte, erst dann zu äußern wage, wenn eine wie auch immer geartete Autorität sie bestätigt: nämlich ist vor einigen Jahren eine Verordnung ergangen, daß Psychologen und/oder Therapeuten (möglicher Weise in der Ausbildung befindliche, ich weiß das nicht mehr so genau und das ist im hier verhandeltem Zusammenhang auch nicht so wichtig), eine gewisse Zeit, ein halbes Jahr etwa, in einem anderem „System“ hospitieren müssen, also z. B. in einer Klinik, die nach einer anderen Methode, mit anderem Menschenbild usw. arbeitet, und eben diese Regelung könnte ja aus zumindest ähnlichen Überlegungen heraus ergangen sein wie den von mir hier gar g’schamig eingestreuten, könnte sie nicht?

Ich nehme alles zurück…

Sonntag, 10. Juni 2007

… was ich über Lara Croft gesagt habe (harhar, rein gelegt): die schießt auf meine Verwandten! Die knallt Saurier ab!

So, das war nicht das Wort zum Sonntag, ich wollte nur immer einmal wieder zeigen, daß auch ein tiefer Denker immer einmal wieder etwas Banal-Massennah-Belangloses einzuflechten durchaus bereit und in der Lage ist…

“Schwester! Schwester! Die Prostata in 34 deliriert!”

Äh… – Schönen Sonntag!

Ich bin immer noch nicht fit…

Donnerstag, 01. März 2007

…für die Marktwirtschaft. Eben erhielt ich eine Email, die mich denn doch aufhorchen ließ (bzw: auflesen oder so ähnlich), obwohl derartige Online-Werbung eben wieder wasserfallartig über mich kommt (wenn ich etwa alle die Penisvergrößerungen hätte machen lassen, die man mir bisher angeboten hat, könnte ich von hier aus eine Frau begatten, die gerade am Strand von Hawaii verschmachtet).

Ein großer Verlag, dessen Namen hier zu erwähnen mir Pietät sowohl als auch der spießertypische Mangel an Zivilcourage verbieten, hat mir ein Gratis-Geschenk angeboten; kann mir bitte jemand sagen, wo es kostenpflichtige Geschenke gibt? Ich zahle gern, ich muss das üben, Geldtransfer im Spätkapitalismus usw.!

Neben all’ den wichtigen Informationen,…

Dienstag, 13. Februar 2007

… die ich noch absondern müßte, um wirklich richtig sichtbar und einfühlbar zu werden, sollte ich mir vielleicht auch noch einen Zettel an die Stirn pappen mit der Aufschrift: “Nein, auch ein Stalker bin ich nicht!” – Zwar versteht das wieder kein Mensch, aber es mußte mal gesagt werden!

Puh! – Dies?

Samstag, 03. Februar 2007

Ein im produzierendem Bereich tätiger oder überhaupt richtig wirklich nützlicher Mensch hätte für dergleichen Mentalfahrten wohl kaum Zeit, aber ich fände es manchmal zumindest interessant herauszufinden, wann Einem bestimmte Assoziationen kommen und wie.

Mir zum Beispiel, um endlich einmal wieder von mir zu reden, fiel heute scheinbar völlig unmotiviert das Lied „Alt wie ein Baum“ von den Puhdys ein. Gerade aus dem Abstand vieler Jahre wird klar (und hoffentlich nicht nur mir), dass der Song geradezu Charakter und Qualität eines Volksliedes hat. Runde Sache, könnte man sagen, gelungene Sache. Könnte man nicht nur, sollte man sogar, meine hoffentlich nicht nur ich.

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Was Max über Moritz sagt…

Sonntag, 21. Januar 2007

… sagt mehr über Max als über Moritz…

Wir schreiben das Jahr 2002. Vor wenigen Tagen bin ich von der X-straße auf der halböffentlichen Straße zur Klinik gelaufen, die an dem riesigen Spiegel neben den Straßenbahnschienen beginnt. Vor mir lief ein älterer Herr, offensichtlich ein Großvater, denn um seine Tochter konnte es sich bei dem kleinen Mädchen im Sportwagen kaum handeln, den er vor sich her schob, und zwar offenbar mit demselben Empfinden des befreienden Abweichens von ritualisierten alltäglichen Abläufen, das ich gerade erlebte.

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Nix Paranoia, dacht’ ich’s mir doch!

Donnerstag, 14. Dezember 2006

Ich hoffe jedenfalls, dass derjenige/diejenigen(n), der/die seit etlichen Tagen bis heute nachmittag in unserem WLAN verstohlen explorierten, nun heraus bekommen haben, was sie heraus bekommen wollten.

Dass ich nicht der Typ bin, der vor paar Monaten Kinderpornos runter geladen hat, weswegen die Kameraden Volksschützer in diesem unserem Hause erschienen und einen PC beschlagnahmten, hätte ich Dir/Euch vorher sagen können: aber ich freue mich, dass die Signalstärke jetzt sogar manchmal “ausgezeichnet” ist, das war nicht einmal vorher so…

Nix für ungut – und viel Spaß mit den erlangten Infos: die sind mir Wurscht…

Sie irren sich: ich bin jemand anders!

Sonntag, 10. Dezember 2006

In den letzten Tagen fällt mir immer wieder eine ziemlich traurig wahre Geschichte ein, die ich zwar nicht als unmittelbar Beteiligter, aber doch aus der Nähe Wahrnehmender erlebt habe. Ein sich in Psychotherapie befindender Leidensgenosse war „durchgedreht“ und wurde auf dem Flughafen aufgegriffen, als er nach Israel „flüchten“ wollte.

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Manche Leute spielen…

Mittwoch, 06. Dezember 2006

…nicht deshalb, weil sie gern spielen, sondern, weil sie nicht wirklich spielen konnten, als sie hätten spielen sollen.

Versteht das jemand? Und Spielen hier im “großem”, weite(re)m Sinne, nicht etwa im Sinne von Karten spielen oder Billard oder dergleichen. Obwohl der Suchtcharakter beim “Zocken” gleichfalls auf den eben oben angedeuteten Mechanismus zurückzugehen scheint. Sucht verweist fast immer auf frühe Defizite. Da man ja nicht zurück kann und das Loch füllen, bleibt es ein Loch ohne Boden und man wird nimmer satt.

Das Leben – eine Pflichtübung…(?) Mich gruselts. Mir fällt nämlich, denn bekanntlich hab ich sie nicht alle, gleich Eichmann ein: “… immer nur meine Pflicht erfüllt…” Nich’ lustig.

Das Schlimmste an der Wende ist…

Dienstag, 05. Dezember 2006

… dass man nicht mehr nach dem Westen abhauen kann, ich sagte auch das schon. Ich verweise in diesem Kontext aber auch nochmalst auf die Links rechts, Dr. Freudlos und Humoorbäder: einige Beiträge sind quasi doch ein bisschen zum Lachen, sind sie nicht?

Aber was aus manchen Leuten geworden ist! Marx macht in Feuerlöschern, und das geht ja noch (rot), aber Heine verkloppt Klamotten und so Zeugs…

War nich’ witzig? – Okay, ich geh’ ja schon…

Paradoxe Motivation

Dienstag, 28. November 2006

Nach den Basteleien an und/oder mit und/oder in diesem Bloghäuschen bin ich einmal mehr motiviert für das in 20 Jahren anzutretende total hip im Mainstream oder so ähnlich plätschernde Seniorenstudium.

Wahrscheinlich doch eher Informatik. Harhar.

Ich bin echt gespannt…

Sonntag, 26. November 2006

…wann Genosse Grossherzog Edmund das Internet verbieten läßt…

Sommersonnennovembersonntagsgedanken

Sonntag, 26. November 2006

Indem ich an meinem Entschluß festhalte, hier ausziehen zu wollen, gelingt mir die innere Abgrenzung, die ich sonst nicht zuwege bringe und ich komme wirklich an und wirklich hinein in die Gruppe. – Gaaanz langsam und zurückhaltend, versteht sich, denn, wie schon gesagt: Landen ist eine tödliche Bedrohung.

Und wie kriegt man das nun hin ohne diesen paralektisch-diadoxen Kunstgriff? Dr. Erickson? – Ist in der ewigen Sitzung… Na ja, immer dasselbe. Wenn man einen Führungsoffizier wirklich braucht, ist keiner da.