Artikel mit ‘Bloggen’ getagged

Sicher gibt es irgendwann auch Net-Märkte…

Sonntag, 14. Juni 2009

… wo man dann anbieten kann: “Gebündelte Schuldgefühle preiswert abzugeben”. Oder so. Ich habe jedenfalls jetzt auch hier wieder ein Bloghäuschen. – Dies nur am Rande und ganz nebenbei…

Hier spricht die Redaktion!

Donnerstag, 17. April 2008

Oder schreibt. Oder tippt. Oder was auch immer!

Liebe treue Seelen, die ihr immer noch und einmal wieder hier ein Auge bzw. Brillenglas auf die milde sinistren Verlaut- bzw. leisbarungen des graphomanischen Dinosauriers werft: ich darbe dahin, DSL-technisch… Ich hätte nicht gedacht, dass mich das dermaßen schlauchen können würde, dass das nun fehlt.

Es war so bequem, es war so post-postmodern, es war so… , ähm – verbunden, jeden Furz, der einem durchs Gehirn strich oder schlich (metaphorisch gesprochen, nicht wahr) sofort „nachschlagen“ zu können im Netz der Netze, ganz zu schweigen von dem Gefühl, „irgendwie“ mit der Welt verbunden zu sein; der russische Schriftsteller Juri Nagibin hat irgendwo gesagt (d. h. also: geschrieben), ein Mensch wäre so lange nicht zu demütigen, wie er sein Verbundensein mit dem Weltganzem empfände, womit eben nichts Hochgestochenes gemeint war, vielmehr es sich auch etwa um Korrespondenzen eines Schachtelhalmschachtelsammlers mit Gleichgestörten in Neuseeland oder Mexico usw. handeln könnte oder um… – Ihr wißt schon, verehrte Abwesende.

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8 bis 12 ist optimal…

Mittwoch, 07. März 2007

…was die Größe einer Gruppe angeht, danach splitterts und wird unübersichtlich (und ich weiß gar nicht, wer das gesagt hat, ich glaube, Bion, ich bin mir aber nicht sicher), und ich habe mir vorgenommen, meine Bloghäuschenreihe so zu bauen (und zu belassen), dass ich mit allen Bewohnern wirklich kommunizieren kann und nicht bloß vorzeigen, dass ich 234 Online-Freunde hätte bzw. eben “Freunde”.

Nun habe ich mich auch an die unausgesprochene Regel nie gehalten, neue Blogfreunde ausdrücklich zu begrüßen, jetzt möchte ich es aber doch einmal tun, und ich tue es auch: ich freue mich, den Teddykrieger hier begrüßen zu können, den ich nach monatelanger “Beobachtung” für einen netten Kerl, einen coolen Typen und nicht zuletzt für einen professionellen Medienworker halte, von dem ich vielleicht was lernen kann; aber damit ist jetzt wirklich genug geschleimt, und es soll überhaupt endlich Sommer werden, sapperlot!

Ich bin nicht mehr aus dem (Blog-)Häuschen…

Freitag, 23. Februar 2007

Eine sehr professionelle Anmerkung, wie ich meine. Profis machen das jedenfalls so, und sehr häufig: abgebildet sind etwa Herr und Hund, und drunter steht “Herr X. (links) und sein Hund Y. (rechts)”. Man ist dann immer sehr angenehm orientiert in dieser unserer unübersichtlichen Postmoderne. Ich goutiere das.

Jedenfalls: vor ohngefähr ‘ner halben Stunde haben die uns wieder an das Netz der Netze angeschlossen (“die” is’ ‘ne typische Unterschichtformulierung, ich weiß: “die da”, die da oben usw.), und nachdem die Freudenheulkrämpfe etwas abgeklungen sind, werde ich dann den psychisch gefestigten, menschlich reifen und revolutionär geduldigen Leuten antworten, die hier nicht nur immer einmal wieder vorbei gesehen haben, als ich schmählich darbte, sondern sich nicht scheuten, sich zu Kommenta-Toren zu machen. Danke, guten Abend, häff fann!

Ich wollte nur sagen…

Freitag, 09. Februar 2007

ich mache eigentlich keine Blogpause… – Ist das jetzt schon ein marktfähiges Paradox?

Noch typischer…

Dienstag, 16. Januar 2007

… und war das nun ein Informatikstudent? War jedenfalls Klasse, die Massnahme, ich bin durchaus beeindruckt. Das hatte ich noch nicht: auch der Medienplayer geht nicht mehr. Und vielleicht hätte ich das mit dem USB-Stick nicht erwähnen sollen, mit dem ich ins Netz gehe… Jedenfalls ist das gut gemacht, wenn es gemacht ist. Wenn nicht, ist der Stick im Eimer. Schöne Grüße auch an Mr. Murphy: es ist zum ruckartigem Umkehren der Transportrichtung der Speiseröhrenperistaltik, echt! – Mit anderen Worten: ich “darf” wieder als Gast an Fremdgeräte und bin natürlich entzückt. Schönen Tag noch, nicht wahr! Rrrrrrr…

Wieder typisch, …

Montag, 15. Januar 2007

… wenn im “first life” ‘ne Menge abgeht, bin ich unlustig, im “second life” Wortgruppen zu gruppieren, aber dieses gewissermaßen paradoxe Verstummen erfolgte bei mir auch schon, als ich noch mit Füllfederhalter so Kladden voll krakelte. Und die Übungen von Frau Cameron habe ich auch noch nicht angefangen. Weiteres im Weiterem. – Irgend was passiert noch, womit ich überhaupt nich’ gerechnet habe, da bin ich mir irgendwie sicher, stinkilinktiv oder wie man da sagt…

Nicht nur, dass ich keine Lust habe…

Sonntag, 07. Januar 2007

… unter anderem oder gar vor allem zu bloggen: es will mir auch nicht recht gelingen, deswegen Schuldgefühle zu bekommen… Das nun aber muss ja wohl was ganz Übles bedeuten, muss es nicht?

Aber, merkwürdig: es scheint tatsächlich etlichen Bloghäuschenbewohnern momentan so zu gehen; womöglich spielen hier doch tangentiale Momente wie die Sonnenfleckenaktivität oder die Unregelmäßigkeiten in der Umlaufbahn des vierten Jupitermondes mehr eine Rolle, als Einem recht und nachvollziehbar sein kann. Egal: ich hatte es doch vorausgesehen- und gesagt, dass ich bei auch nur anstehenden Änderungen real-materieller Gegebenheiten in die Gänge kommen würde (“… ein Greuel sind dem Herrn/die im Hafen verschlammen…”, hat Herr Feuchtwanger seinem Flavius Josephus in den Mund bzw. die Feder gelegt), und nun bin ich halt wirklich gespannt, ob ich neugierig bin…

Das Blog…

Samstag, 30. Dezember 2006

… als Aufbewahrungsort für nicht Realisiertes, nicht zu Realisierendes, noch nicht zu Realisierendes, nicht zu Ende Gedachtes und nicht zu Ende Gemachtes usw. usf. …?

Ob das gut ist? Außerdem: dann wäre es ja doch Literatur, denn Literatur ist (auch) ein Container für alles das. “Ein vollkommen glückliches Zeitalter hätte keine Literatur”, zur Abwechslung Heinrich Mann… Na, guten Rutsch, Herr Dino, hihi! Man grüble sich ins neue Jahr…

Ein paar Tage weg…

Mittwoch, 20. Dezember 2006

…und schon ist alles anders. Man ist irgendwie aus dem vernetztem Prozess raus, in dem man drin war oder etwas in der Art. Man – es geht bestimmt nicht nur mir so. Jetzt habe ich ein bisschen das Gefühl, die Züge wären alle abgefahren und ich müßte mir, um in diesem reichlich abgenutztem Bild zu bleiben, einen neuen Fahrplan kaufen.

Aber die Pause hat schon was gebracht. Zum wiederholtem Male hat sich bestätigt, dass ich nicht „abhängig“ bin, was ich zum wiederholtem Male befürchtet habe. Es geht auch ohne Net und Blog und Mail. Und wenn es dringend ist, findet sich schon ‘ne Möglichkeit, ein paar Wortgruppen gar artig zu gruppieren in der virtuellsten aller Welten. Oder so ähnlich.

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Ein Amtsangestellter macht seine Tätigkeit transparent

Mittwoch, 20. Dezember 2006

“Lassen Sie mich kurz die Wirklichkeit verwalten!”

Aber das nur am Rande. Und es ist auch nix Neues.

Eigentlich aber wollte ich ja sagen: es gibt mich! Ich bin nicht nur eine Projektionsfläche! Bloghäuschenbewohner, die mich noch von “blog.de” kennen, haben da auch etliche gar artige Bilder von mir gesehen. Ich will auch hier wieder welche rein stellen, allein, es mangelt mir momentan an rechtem Enthusiasmus beim Wortpressen. Das ist auch nicht verwunderlich, da die erste Realität, die auf Offline-Wand gemalte also, eben von mir ein wenig umgebaut wird, um das einmal milde zu umschreiben. Auch deucht mich mein Antlitz nun nicht derart apart, dass ich es in der zweiten Realität, der auf Online-Wand gemalten, unbedingt präsentieren muß. Ich sage das nur, weil doch alle Leute sich jetzt “zeigen”…

So, und jetzt habe ich Etliches nachzuholen an Kommentar-Kommentaren, habe ich nicht? Man ist wieder internetter Weise angeschlossen. Oder so…

Urgesteinsblog

Dienstag, 12. Dezember 2006

“Es gibt viele Gattungen von Blogs, wie Du weißt. Am eindeutigsten zu bestimmen ist die Art, wofür das Ganze überhaupt erfunden wurde: nämlich Abwesende zu informieren, wenn es etwas gibt, was man sie in unserem oder ihrem Interesse wissen lassen möchte…. zwei weitere Gattungen von Blogs, an denen ich großes Vergnügen habe: einmal die vertraulichen und die scherzhaften, und dann die ernsten und gewichtigen. Welche Art da nun mehr oder weniger für mich paßt, weiß ich nicht. Soll ich bloggend mit Dir Späße machen? Der ist, meine ich, bei Gott kein anständiger Bürger, der in solchen Zeiten noch lachen könnte. Oder soll ich mich auf ein ernstes Thema verlegen? … Hierbei steht es jedoch so mit mir: Was meine Ansicht ist, wage ich nicht zu schreiben, aber was nicht meine Ansicht ist, das mag ich nicht schreiben.”


Dass ich kein anständiger Bürger bin, hatte ich schon lange vermutet. Interessant ist wie immer, was ich weg gelassen habe. Und im Original steht statt “Blog” natürlich “Brief”: es handelt sich um ein Schreiben des Cicero an C. Curio aus dem Jahre – (minus) 0053.

Was wollte Euch der verhinderte Dichter nun damit sagen? – Es geschieht nichts Neues unter der Sonne und alles ist Haschen nach Wind (sinngemäß, nur fast wörtlich von hier)…

Quod erat demonstrandum.

(PS: Der haut auf die … auf das rückwärtig ausgeschiedene Stoffwechselprodukt vornehmlich pastenartiger Konsistenz, der Saurus klecks, das is’ ‘ne wahre Pracht!)

Bloggen ist umsatzfördernd

Dienstag, 05. Dezember 2006

Seitdem ich blogge, wächst meine Merkliste bei “amazon” ins Manische. Andauernd finde ich neue Autoren, Sänger und was weiß ich noch alles. Zum Beispiel bin ich durch diesen diabolischen Zeitgenossen auf Tobias Hoffmann gekommen und bin richtig wirklich aufmerksam geworden auf den mir bislang ja immerhin nicht völlig unbekannten Herrn Wader. Die gute Stadtpomeranze hat mich “Subway to Sally” entdecken lassen sowie im Zusammenhang damit Herrn Bodenski. Usw. usw. usf.

Es nimmt kein gutes Ende, es nimmt kein gutes Ende…

Ich kann nicht mitreden (brandungsartiges Jauchzen der Menge)

Freitag, 24. November 2006

Derzeit werden in hochwertigen* Sektoren der Blogosphäre zwei Themen bevorzugt: Füttern, Essen, Verschlingen usw. (jede Menge Rezepte und Abbildungen von überaus leckeren Schnabulantien oder so ähnlich, virtuelle Butterfahrten, witzige Spritzer aus dem Kannibalis-Mustopp) sowie Ansichtskarten und Videos aus dem Paradiesseits der Pränatalfahrten.

Ich habe versucht, Dr. Freudlos zu befragen, was dies “im Unbewußten” zu bedeuten hätte. Der akadämliche Couch-Coach ist allerdings derzeit nicht gesprächsfähig, da er sich in einem Lachkrampf den Kiefer ausgerenkt und angebrochen hat. Jemand hatte versucht, ihm zu erklären, dass gewisse Dinosaurier mit dem langen Hals kopulieren würden, wobei der Kopf als die die eigentliche Essenz auswerfende Eichel fungiere.

*wie Alex aus “Alles ist erleuchtet” gesagt hätte…

Dinge, die mir keiner glaubt

Dienstag, 21. November 2006

Zum Beispiel habe ich bei meinem in leichter Trance vollführtem und deshalb nur auf den ersten Blick ziellosem Surfen vorgestern ein Blog mit gaaanz langen, ganz guten Texten gefunden und meinen Senf rein geschmiert. Vor paar Minuten aber mußte ich nun feststellen, dass es sich um die Nr. 1 des Blogwettbewerbs der Deutschen Welle handelt.

Ist das nun Weltfremdheit, Trick 17 mit Selbstüberlistung, Spätpubertätlichkeit, Schleimscheißen hinterm eigenem Rücken, unbewußtes Ego-Marketing, Zufall, zerebrale Hypoxie infolge Anlagerung von Kalkpartikeln an die Innenwände des Hirnblutgefäßsystems, Glück oder Intuitiefsinn?