Artikel mit ‘Allgemeiner-und-spezieller-Weltschmerz’ getagged

Ist man eigentlich schon fremdenfeindlich…

Montag, 25. Mai 2009

…wenn man an einem Feiertag einen farbigen Mitbürger auf einer Baustelle werktätig erlebt und sich fragt, ob das vielleicht Schwarzarbeit wäre?

Muahaha.

Das himmelblaue Höschen ist echt sexy. Und hat die schöne Augen! Und die rollt dann immer so damit! Ich vermute ganz stark, dass die Braut einer Angebeteten und womöglich nicht Erreichten einer der Designer oder Programmierer nachempfunden sein dürfte. Bereits Mr. Gordon Freeman, M. Sc. (M. I. T.), ist ja einem programmer nachempfunden, boah.

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Neues aus der Unterschicht…

Montag, 18. Mai 2009

… gibt es leider wirklich nicht, und das ist völlig ungereimt, obwohl es sich hinten reimt, womit nämlich Kunst durchaus vorgetäuscht werden soll. Aber es war lange nicht so schlimm mit dem Satzbilde- und Lautlos-Schnatter-Automaten, der da irgendwo in meinem zerebralen Bereich rattert, dass es schwer auszuhalten ist. Jener “motus animi continuus”, von dem Thomas Mann geschrieben hat, dass von Aschenbach daran gedacht, dass Cicero davon gesprochen hätte. Ja, das gibt es auch bei der Unterschicht…

Von der gibt es aber Neues nicht. Am Freitag bin ich, so alles gut geht, wieder vernetzt; es gelingt mir zumindest gelegentlich, wenigstens verwundert zu sein darüber, dass ich mich nicht wirklich scheine darauf oder darüber freuen zu können…

Nix Neues… – Herr Spinell-Tristan. Kchchch.

Leider ist der auch schon in der ewigen Schreibstube

Mittwoch, 08. April 2009

“Ich habe einmal ein Wort geprägt, das allmählich Aufnahme in den allgemeinen Sprachgebrauch findet: Epochenverschleppung. Damit ist gemeint das anachronistische Überlappen von Wirklichkeitselementen, die spezifisch einer vergangenen Epoche angehören, in die darauf folgende. Nicht alle Erscheinungen haben das gleiche Trägheitsmoment. Manche bestehen über sich selbst hinaus. Sie erweisen sich dabei als Stimmungsträger, die nicht nur einzelne, sondern beinahe alle über die tatsächlich bestehende Wirklichkeit täuschen. Das Gegenwartserlebnis läuft nebenher. Keiner lebt gänzlich im Jetzt und Hier.”*

Gregor von Rezzori, “Mir auf der Spur”

Das ist eine dieser Wortschöpfungen, die man sich wie eine kulinarische Delikatesse auf der Zunge zergehen lassen kann und vielleicht sollte, “Epochenverschleppung”. – Die Sehnsucht nach dem bürgerlichem Zeitalter aber scheint überall und immer zumindest unterschwellig da zu sein…

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Ganz schön finster ohne was auf die Ohren

Freitag, 03. April 2009

Echte acht Stunden, Nahrungs-Zubereitungs-, Verzehr- und Ausscheidungszeiten bereits abgerechnet, habe ich ich subtil seniles Fossil nun Voodoo geübt. Ich bin mit hysterisch-historischer Bemalung und epileptoiden Fratzen immer um den PC herum getanzt und habe geflüstert, gekeucht, gewimmert, geschrien: „Uuuuu! Bunt! Uuuuu!“

Und siehe: jetzt läuft es! Harhar. Warum, weiß ich nicht; ebenso wenig, wie ich zu sagen vermag, warum es gefühlte 33 Male nicht ging. Jedenfalls habe ich die Augen zu gemacht, damit mich keiner sieht. Und wenn ich die Festplatte wäre, ich wäre jetzt zwar auch platt, aber flüssig.

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Kleiner Mann – high noon!*

Dienstag, 31. März 2009

Aber erst einmal die kleinen Freuden des kleinen Mannes. Heute gibt es Geld! Diese gewisse Erwartungshaltung ist völlig idiotisch, denn mehr als ein, zwei Bücher und/oder DVDs für jeweils höchstens 10 € kann ich mir eh’ nicht „erlauben“. Aber es ist ein kleiner Lichtpunkt, dass ein kleiner Betrag auf dem Konto ist. In diesem Monat muss ich gar noch was zurück zahlen, was ich mir privat gepumpt habe. Ansonsten ist bei jedem Lebensmittelkauf Kopfrechnen angesagt. Wie üblich und weit verbreitet in der Unterschicht.

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Mein Dachschaden

Montag, 30. März 2009

Und ich behaupte, dass ein Mensch, der nicht
unter der einen oder anderen Form gewohnt ist,
aufrührerischen Gedanken nachzugehen,
vom rein menschlichen Standpunkt aus betrachtet,
eine defekte Geistesverfassung besitzt.
(Gilbert Keith Chesterton)

Ich bin nämlich “immer lieb”, und da staut sich dann was… – Boah: tiefste Selbsterkenntnis!

Kunst zeigt vielleicht, wie das Leben wäre,..

Sonntag, 29. März 2009

…würde man die Krusten und Panzer und Schichten und Hüllen usw. über dem gesundem Menschenverstand weg nehmen, die darüber sind in dem Zustand, den man Alltag nennt oder halt das Leben, wie es ist usw., bla…

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Über nicht gesehene Filme schreiben…

Sonntag, 01. Februar 2009

… ist natürlich mindestens seltsam, ergibt sich aber bei mir zwangsläufig aus dem Nicht-Besitz eines Gerätes zum Empfang von Bewegt-Bild-Sendungen. Fernsehgerät oder so ähnlich.

Ohnehin erlebt man echte Abenteuer, wenn man nicht über ein solches Gerät verfügt. Dass etwa die GEZ Einem diesen Nicht-Besitz nicht abnimmt und dann einen Fernseher-Nach-Seher schickt, ist noch das geringste Übel. Aber es wird Einem zum Beispiel unterstellt, Filme nach zu äffen, die man gar nicht gesehen hat. Und alles so was. Auch bin ich meiner hysterischen Strukturanteile bewusst genug, um damit einigermaßen umgehen zu können.*

Aber das alles nur am Rande und nebenbei! Ich streue das hier alles locker und klumpig ein, denn ich bin kein Profi, der sich an irgendwelche Regeln einer publizistischen oder gar literarischen Gattung halten muss usw. Ha! Freiheit! Ätsch!

Seit langem ist es mir wieder einmal passiert, dass ich zumindest ein bisschen sauer war darüber, kein solches TV-Gerät zu besitzen. Heute habe ich nämlich diese Rezension gefunden und die geht nun schon eine Weile in mir um.

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Definieren Sie „Arbeit“!

Sonntag, 25. Januar 2009

Arbeit ist der alltäglich neu unternommene Versuch, im „Hier und Jetzt“ anzukommen, also den Zustand zu erreichen, in dem sich Kinder ganz selbstverständlich befinden. Und „Revolution“ scheint ganz übrigens der gewaltsame Durchbruch ins „Hier und Jetzt“.

Unser Wunderkind wieder, ks ks ks…

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Es ist nicht cool, schizotyp zu sein…

Sonntag, 04. Januar 2009

… Du bemühst Dich zum Beispiel oder vor allem und immer einmal wieder, irgendwie irgendwo “rein zu kommen” (im wörtlichem und im übertragenem Sinne) – und die Leute weichen zurück, weil Du eben anders, komisch, bedrohlich, unverständlich usw. usf. rüber kommst. Das geht bis zur Mimik und Gestik; die Kluft zwischen Gewolltem und rüber Gekommenem ist inzwischen ein Grand Canyon. “Normale” Kommunikation wird zur Schwerarbeit. Es gelingt Dir nicht, “einfach nur” harmlos anwesend und dabei zu sein (was natürlich – surprise! – Thomas Mann schon längst und viel besser ausgedrückt hat). Das geht bis zu einer Art metaphorischem Spießrutenlauf: Du läufst eine halbe Stunde die Straße entlang und hörst dreimal irgendwelche bescheuerten Rückmeldungen über Dich, als würden die Leute Dich “kennen”. Ja, und dann setzt auch dieser vermaledeite Teufelskreis ein, der “circulus vitiosus”: Du ziehst Dich ob dieser, ach, wie schmerzlichen Episödchen noch mehr zurück und wirst dadurch noch “unverständlicher” usw. That’s life! Das zu erkennen und auszuhalten ist vielleicht auch “Erwachsensein”?! – Weiß der Kuckuck!

Das glaubt mir wieder kein Mensch…

Freitag, 02. Januar 2009

… und ein Blogger erst recht nicht (“Wir verwenden hier die männliche Form…” usw.: Sie wissen schon!), dass ich Neujahr durch die Vorstandsräume einer führenden deutschen Firma geschlurft bin, deswegen schreibe ich das auch gar nicht…

Die Wege des Herren sind verschlungen, besonders meistens, häufig aber auch selten; ganz vielleicht werde ich noch in diesem Leben noch irgendwie irgendwo dazu gehören; jetzt mache ich (außer dem, was ich gegessen habe, versteht sich), erst einmal das, was ich, kchch, immer wieder gern mache: auf meinen eigenen Anschluss warten. Muaha! – Häff fann!

Ich halte mich eigentlich nicht für “kriegerisch veranlagt”,…

Samstag, 27. Dezember 2008

… aber dann sehe ich mir bei web.de eine Fotostrecke mit US-Waffensystemen an, Panzer, Flugzeuge, Helikopter usw., und ich denke, dass das doch Meisterwerke menschlicher Tätigkeit wären usw.: was ist das denn? Ist das irgendwie in Männchen genetisch verankert oder was?

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Berufswunsch: staatlich unerkanntes Klageweib (IHK)

Donnerstag, 27. März 2008

Seit mindestens 20 Jahren kämpfe ich (und „kämpfen“ hier auf meine kleine, lächerliche Weise, aber eben dennoch kämpfen, siehe etwa die Gewaltakte „Dauerjoggen“), und ich kämpfe an gegen den Drang, mich einfach fallen zu lassen, alles Werkeln und Wünschen und Wuseln und Winseln aufzugeben, endgültig damit aufzuhören, irgend etwas bewirken zu wollen auch nur in meinem kleinem persönlichem Radius, und mich in irgendeinen endgültigen Dauerzustand zu begeben, etwa ins Kloster (was mir jetzt nur als Beispiel für das Gemeinte einfällt, denn natürlich ist das ein blödsinniges Klischee, unter anderem deshalb, weil Kloster Gruppe bedeutet, und dies selbst bei Schweigemönchen), oder ins Altersheim oder etwas in der Art.

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Erwachsenwerden heißt wahrscheinlich auch zu begreifen…

Montag, 17. März 2008

… dass das Leben nicht fair ist…

Ich melde mich dann wieder, wenn ich den Stimmenbruch bewältigt habe; bis dahin wird wegen Mangels an Substanz der Geistesabbau in diesem Tagebau… äh, Tagebuch immer einmal wieder eingestellt.

PS: Wenn ich wieder einen eigenen DSL-Anschluß habe, vielleicht sogar mit ‘n bißchen Bude drumrum, dann lade ich mich zu ‘ner Kiste Whiskey ein!

Keineswegs ist die Kurische Nehrung überflutet,…

Sonntag, 03. Februar 2008

… obwohl die Befürchtung, dass dies alsbald geschehen könnte, nicht völlig aus der Luft bzw. ins Wasser gegriffen erscheinen kann, verfolgt man (und der Dino tut dies zuweilen) einschlägige Meldungen zum Klima; jedenfalls, um wieder einmal, und eher so spielerisch unverbindlich, wie es Schizotypen eben eigen ist, zum Thema nicht nur, sondern überhaupt zur Sache zu kommen: das Verschwinden des Header-Bildes hat, ganz abgesehen natürlich von der unbewußten Komponente des Geschehens (danke, Dr. Freudlos!) schlicht und einfach damit zu tun, dass mein einer Account nun doch geschlossen wurde, der eigentlich schon zum 26.12. ausgelaufen war (oder wie man da sagt), und ich aber vergaß, das Bild auf den anderen Account hoch zu laden, was ich aber ganz demnächst unbedingt nachzuholen durchaus plane. Oder so ähnlich.

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