Archiv für die Kategorie ‘Musikanhörung’

Zufälle werden „komisch“, wenn sie sich häufen

Freitag, 10. April 2009

Neuerlich wurde, obwohl ich ihn gar nicht so eingestellt hatte, beim Start des Browsers die zuletzt geöffnete Site aufgerufen. Neuerlich “erschien” “Jamendo” mit einem Album eines mir unbekannten Künstlers. Neuerlich erwies sich das als eine Perle*.

Erfreulicher Weise fand ich meine Wahrnehmung gleich bestätigt durch die Anmerkung auf der Site, dieser Mr. Robin Grey wäre “inspired by the timeless work of Bob Dylan, Leonard Cohen”. Grey hat aber, scheint mir, nicht diese ganz große Bühnengebärde eines Tragöden wie Cohen.

Hier folgt jedenfalls das Album, tandaradei! Und: das is’ ‘n Debüt, boah! Melancholische Karfreitags-Untermalung für den brütend Cocooning betreibenden Großstadt-Single… Ach.

* Nicht zu verwechseln mit Petra Perle – die is’ aber auch cool…

Wenn ich „Bildungslücken“ wörtlich nehmen würde,…

Dienstag, 07. April 2009

… müsste ich den Rest meines Lebens in Gipsverbänden verbringen. Besonders krass ist das, wie schon angedeutet, in der Musik. Aber das ist im vorliegendem Fall eigentlich keine Entschuldigung. Nämlich bereits am 03. 12. 2008 hat in meinem Account bei Jamendo das voll coole weibliche Drittel der französischen Band Borea ein (zumindest damals) aktuelles Album der besagten Kapelle empfohlen. Ich habe die Empfehlung aber nicht mit bekommen, weil ich marginal, depressiv und fossil bin. Deshalb setze ich jetzt hier das Album rein. Und, wie ich schon sagte: ich habe kaum Ahnung, aber mich deucht, dass dieses Trio, wenn es so weiter macht, alsbald in die Oberliga aufsteigen könnte. Oder wie man da sagt. Siehe eben oben.

PS: Das is’ ‘ne Maxisingle, kein Album! Sorry! Aber das Album ist gleichnamig. Oder so ähnlich.

N a t ü r l i c h ein Zeichen

Freitag, 03. April 2009

Ein paar Male in den letzten vierundzwanzig Stunden erschien in diesem meinem Blog im Posting zu Dr. Bohlen statt des Albums von Prof. Kliq eines von ehma im Jamendo-Player.

Warum das so war, weiß ich nicht, und ich will es auch gar nicht wissen. Es handelte sich nämlich offensichtlich keineswegs um eine Verfehlung von Miss Griff, sondern um einen Fingerzeig aus Gottes Hauptverwaltung Populäre Musik. “Leichtschön und wunderfüßig”, in der Tat! Und deshalb hier noch was von Herrn Codden auf die Ohren:

PS: Voll der Hammer, lehdiesentschentelmen: ich habe mir jetzt alle sechs Alben runter… äh, gedownloadet und kann nur empfehlen, den Künstler zu empfehlen!

Alternativen zu Dr. Bohlens Musiktherapie…

Dienstag, 31. März 2009

… gibt es wohl ‘ne Menge. Ich bin ja nun musikalisch ein Greenhorn, ich weiß gerade noch, dass „Fidelio“ eine Flötenkantate von Johann Händelssohn Bacholdy ist, und das war es auch schon. Aber ich habe immerhin Jamendo gefunden. Manchmal sehe bzw. höre ich da hinein und denke, man sollte sich wie in einer Bibliothek versehentlich einschließen lassen und eine Nacht in dem Angebot schwelgen. Und wieder schlurft die Frage durch meine staubigen Gedankengänge, wie eine Welt aussehen könnte, in der alle Leute alle ihre Talente realisieren würden*. Diese Welt wäre wohl in jedem Fall friedlicher. Und: das Internet ist ein Schritt in diese Richtung!

Einer meiner Favoriten aber, mit dessen Kreationen ich mich seit Monaten leicht süchtig zu dröhne, ist ein gewisser Professor Kliq:

* Kennt jemand eine politische Partei oder dergleichen, die „so was“ in den Mittelpunkt oder jedenfalls Vordergrund ihrer Tätigkeit stellt? Muahaha! – Nein, ich sehe mich nicht als „Retter der Gesellschaft“! Danke!

Fox on the run

Donnerstag, 29. Januar 2009

Auf einen Tip* von Frau Muttoradlerin icksy hin (die ich voll cool finde, obwohl sie blond ist**), siehe Links rechts, habe ich mir als nachträgliches Weihnachtsgeschenk für mich selbst Peter Fox’ “Stadtaffen” geholt, und da ich nicht den geringsten Grund habe, bei dem Mann zu schleimen, erlaube ich mir die Überschwenglichkeit anzumerken, dass der auf dem scharfen Scheibchen mehr über die aktuelle Befindlichkeit der rezenten Hominiden in D sagt, als ein Sack voll Politiker.

Oder so ähnlich. – Und im nächsten Leben werde ich ja überhaupt auch Küntsla! Ph!

**Ja, “Tip”, nich’ “Tipp”, rrrrrrr!

**Ich bitte um Entschuldigung, aber ich habe gerade eine Phase, in der ich in alle Frauen verknallt bin: das geht wieder weg, Geduld!

Scheck in ent schill aut!*

Donnerstag, 15. Januar 2009

* Im Englischunterricht habe ich immer von russischen Frolleins geträumt; aber das habe ich wohl auch schon erzählt…

Dissoziativer Diskurs in Dinos dissozialer Diskothek*

Donnerstag, 15. Januar 2009

Klingeln des Telekommunisten nicht gehört, weil Ohrhörer im Ohr… Nächster Termin nächsten Freitag… Habe ich das gebraucht? – Ich habe das gebraucht!!!…

* Diese halb gewalkten Möchtegerne-Intellektuellen sind die schlimmsten!

Dösen in der Dämmerung

Dienstag, 13. Januar 2009

(… heute kam ‘ne Ess-Emm-Ess: morgen kommen die Jungs von der Verkabelung und Vernetzung, ha! Ich flieg’ ja ‘ne Runde ums Haus! Und jetzt mit 16000 Dingenskirchen…)

REM-(Winter-)Schlafphase

Donnerstag, 08. Januar 2009

Ja, es ist mein Auge; ja, ich halte mich für Gott: danke, Dr. Freudlos, und grüßen Sie Prof. Jung von mir!

Rielecksen im Melancholgarten

Donnerstag, 08. Januar 2009

(…hält sich Tatsache für ‘n Superstar, hähähä…)

Das Hintergrundbild ist übrigens von Frau Scotswind aufgenommen, es zeigt die Highland heavy horses, irgendwo schräg hinter Edinburgh oder so…

Dynamische Dehnübungen zur Winterbekämpfung

Donnerstag, 08. Januar 2009

“Wir lassen den Kopf locker nach hinten fallen und tippen so lange leicht auf, bis wir einen deutlichen Widerstand verspüren…”

Bush h a t sich auf Wilhelm Reich bezogen*

Freitag, 14. November 2008

Ich hatte das schon damals vermutet, als der Song heraus kam, konnte es aber nicht nachprüfen (Heimleiter Honni fand das nicht cool), und nun habe ich es zufällig bestätigt gefunden bzw. die Meisterin selbst hat es bestätigt; auch deucht mich, dass ich nicht völlig gepanzert zu sein scheine (nämlich durchaus im Sinne Reichs), andernfalls mich dieses Video (igitt: wie sentimental!), nicht derart berührt hätte (und ich habe auch null Bock, darüber nachzudenken, woran das liegt, und es lag nicht nur an den roten Haaren, harhar); im Übrigen wollte ich nur endlich auch einmal was von Jutjuhb posten, weil ich auch hin und wieder Mehnstriem zu sein wünsche (es ist allerdings echt der Hammer: die scheinen für das Video wirklich das Labor bis in reichhaltige Details nach gebaut zu haben). – Häff fann!

**Sorry, Mr. President: a little joke, muahaha (man stelle sich das vor, frau erst recht: ein Reichianer als Präsident! Das wär’ doch mal was!)!

**Nein, ich sehe mich nicht als Nachfolger von Reich; nein, ich will keinen Regen machen; nein, ich will nicht die Welt retten; nein, es ist keine Schwester nötig! Dankeschön!

Raknrohl mit Oskarchen

Mittwoch, 12. November 2008

Wächst er wieder?

Und kann man das als Not-Ständchen für Herrn von Bülow durch gehen lassen? – Der wird doch nie im Leben 85! Das is’ doch wieder so ‘n Zahlendreher! Diese Künstler mit ihren Kokettenreaktionen! Voll grass, Mann, äh… – krass!

Der Ahnenchor probt auf der Burg

Sonntag, 09. November 2008

Kitsch as Kitsch can: dinosaure Dröhnung für den hominiden Sonntag… Und wissen Sie, werte tausende Leser, warum ich derlei sinistres Gedröhns wirklich bastele? – Endlich bringe ich echte Abschlüsse zustande! Harhar! Häff fann!

Und jetzt habe ich endlich raus gekriegt, warum manche Flashchen als wie aus der Suppendose klingen! Ha!

Und noch „kurz vor Schluss“: heute früh wollte ich, maßlos überspannt (um nicht zu sagen: völlig überdreht), irgendwas schreiben wie, ich wäre 61 geboren und wirklich nicht schuld usw.; mit anderen Worten: ich habe nicht “vergessen”, was heute für ‘n Tag ist (bzw.: war): eben drum

Pre-Christmas-Quasi-Reggae

Dienstag, 04. November 2008