Archiv für die Kategorie ‘Kinematografschaft’

Ist man eigentlich schon fremdenfeindlich…

Montag, 25. Mai 2009

…wenn man an einem Feiertag einen farbigen Mitbürger auf einer Baustelle werktätig erlebt und sich fragt, ob das vielleicht Schwarzarbeit wäre?

Muahaha.

Das himmelblaue Höschen ist echt sexy. Und hat die schöne Augen! Und die rollt dann immer so damit! Ich vermute ganz stark, dass die Braut einer Angebeteten und womöglich nicht Erreichten einer der Designer oder Programmierer nachempfunden sein dürfte. Bereits Mr. Gordon Freeman, M. Sc. (M. I. T.), ist ja einem programmer nachempfunden, boah.

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Leider ist der auch schon in der ewigen Schreibstube

Mittwoch, 08. April 2009

“Ich habe einmal ein Wort geprägt, das allmählich Aufnahme in den allgemeinen Sprachgebrauch findet: Epochenverschleppung. Damit ist gemeint das anachronistische Überlappen von Wirklichkeitselementen, die spezifisch einer vergangenen Epoche angehören, in die darauf folgende. Nicht alle Erscheinungen haben das gleiche Trägheitsmoment. Manche bestehen über sich selbst hinaus. Sie erweisen sich dabei als Stimmungsträger, die nicht nur einzelne, sondern beinahe alle über die tatsächlich bestehende Wirklichkeit täuschen. Das Gegenwartserlebnis läuft nebenher. Keiner lebt gänzlich im Jetzt und Hier.”*

Gregor von Rezzori, “Mir auf der Spur”

Das ist eine dieser Wortschöpfungen, die man sich wie eine kulinarische Delikatesse auf der Zunge zergehen lassen kann und vielleicht sollte, “Epochenverschleppung”. – Die Sehnsucht nach dem bürgerlichem Zeitalter aber scheint überall und immer zumindest unterschwellig da zu sein…

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Wie merkt man nachts, dass man in Deutschland ist?

Montag, 30. März 2009

Man hat den Eindruck, dass die Kabarettisten auf der Bühne mehr von Politik begreifen als die Kabarettisten in der Politik… Einer aus meiner polytechnisch allgemein gebildeten Schulklasse nämlich hat mir paar Links zu Mr. Pispers geschickt. Ein Video kannte ich schon, aber egal: habe gekichert. Gute Schleichwerbung für die Linke!

Und? – „Man räumt Dir ein, Ventil zu sein…“, “Silly” 1986. Im Übrigen bleibe ich bei meiner Meinung, dass Parteien an sich anachronistisch sind; ich bin sozusagen Neo-Anarchist.

Nein, ich möchte nicht Kanzlerin werden, ich möchte nicht Führerin werden, ich spiele auch nicht „Kuckucksnest“ usw. usw. usf. Danke! Fuck!

PS: Bloggen ist Haschen nach Wind – aber ich brauche auch ein kleines Ventil…

Kunst zeigt vielleicht, wie das Leben wäre,..

Sonntag, 29. März 2009

…würde man die Krusten und Panzer und Schichten und Hüllen usw. über dem gesundem Menschenverstand weg nehmen, die darüber sind in dem Zustand, den man Alltag nennt oder halt das Leben, wie es ist usw., bla…

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Gestern (u. a.) “Into the wild” gesehen…

Sonntag, 11. Januar 2009

…und schon nach kurzer Zeit bohrte in mir der Gedanke (wie poetisch, nicht wahr: und er bohrt auch immer noch, der Gedanke), dass man “für so was” aber nicht in die Wildnis “gehen” muss; die vorgeführten Effekte und Prozesse usw. kann man auch sehr “schön” in mittelständisch Wohlstands neurotischem Milieu erleben: zum Beispiel (oder vor allem) diese jägerisch-sammlerisch permanente mentale Alarmbereitschaft, männlich-mandelkernig usw.

“Kleena Langzeitsarbeitslosa mimt wieder den Retter der Gesellschaft, hähähä! ”

Habe man allerorten einen rekreatiefsinnigen Restsonntag!

Die Herrin des Rings

Dienstag, 06. Mai 2008

Diese Technik der Filmrezeption kann ich nur empfehlen. Wenn ein Streifen mit gewaltig dröhnendem Marketingeltangel gepriesen wird, erst einmal abwarten, bis die Wellen sich verlaufen haben. Dann erst ins Kino gehen oder die DVD einlegen. Und da ich ja hier nicht zuletzt aus der Unterschicht für die Unterschicht schreibe: das ist auch die kohlemäßig voll coole Variante. Das ist natürlich prinzipiell gemeint. Ich gehe eh’ nicht ins Kino. Ich will ja den Film sehen.

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Dieser Typ aus Nazareth hat bald wieder Geburtstag…

Sonntag, 16. Dezember 2007


Und die Alternative.

Halbtonfilm

Sonntag, 02. Dezember 2007


Und der Alternatiefsinn.

Noch immer kein Tonfilm…

Sonntag, 25. November 2007

 




 

Kundenfreundlichkeit ist auch für Dinos Herzenssache (Alta, was jetzt passiert?). Deshalb hier nicht nur die übliche Alternative auf einer eigenen HTML-Seite, sondern auch zwei ausführbare Dateien, einmal für Windows und dann für die User am edlen Mac. Ha!

Die Dinger sind sicher; ist quasi so, als hätte man eine CD oder DVD gekauft. Und das wird man ja später auch, wenn ich die ersten Games auf den Markt werfe.

Und was kommt jetzt? – Richtig: muahaha!

PS: Hätte ich mir denken können müssen, daß die .exe-Datei (für Windows) bei/vom/im/auf dem Server nicht angenommen wird; ich gehe nach Alaska, auf dem Eis surfen…

 

Ich mach’ beim Stummfilm niemals so Geräusche (oder so ähnlich)

Sonntag, 18. November 2007


Wenn in der DaDaEr etwas mehr als einmal stattgefunden hatte, wurde in den “Organen” (heute: Printmedien) immer gern oder sogar immer der Textbaustein “…nun schon zur Tradition geworden” progressiv-proletarisch-packend eingefügt; hier nun schon zur Tradition geworden meine bescheidene Flasherei auf einer HTML-Seite, erreichbar unter diesem Alternativlink.

Noch eine Wiederholungstat…

Sonntag, 27. Mai 2007

… bestand darin, daß ich mir heute Nacht „All that Jazz – Hinter dem Rampenlicht“ angesehen habe, sorry: rein gezogen, und mindestens zum zehntem Mal; der Film ist seit einem Vierteljahrhundert auf Platz Eins meiner peinlich-heimlichen Bestenliste, was zwar mit einigem Recht niemanden interessiert, jetzt aber unbedingt raus mußte (auch mein Geltungsdrang ist nicht therapierbar), und zwar von Anfang an nicht wegen dem Glanz und Glimmer (ohnehin überzeugt der Film eher dadurch, daß er die Knochenarbeit hinter dem Glitzern zeigt), sondern wegen der grandiosen Behandlung eines der Themen der Gegenwart, dem Übergang von Dichtung und Wahrheit; ich schwadronierte hierüber bereits des Öfteren und mehr oder weniger Tiefen.

Der Tod als weiße Frau, meine Güte… – Und dann dieser Satz des „Spaßmachers“, sinngemäß, Gideon hätte die größte Angst davor, konventionell und nur Durchschnitt zu sein; jaja, es geht den Menschen wie den Leuten, ach, wir sitzen alle im selben Boot, ach, schön…

Aber, merkwürdig: ich muß mich doch zumindest ein bißchen verändert haben (und ob zum Guten hin, weiß ich selbst nicht, und was ist das überhaupt, das Gute), und ohnehin sucht man bekanntlich beim Wiedererleben eines schon erlebten Kunstwerkes nicht das Kunstwerk von damals, sondern sich selbst von damals, jedenfalls: so kultig kam das Teil nun gar nicht mehr rüber, vielmehr die leise Frage in mir bohrte, ob das nicht ziemlich destruktiver Scheiß wäre.

Nicht mehr lange, und ich bestehe nur noch aus Geist, und schließlich werde ich mich endlich ganz auflösen, ein Luftmensch auch im völlig wörtlichem Sinne, boah!

Capote war auch an dieser Grenze,…

Dienstag, 24. April 2007

… an dieser eigentümlichen Grenze von Dichtung und Wahrheit (heute nacht habe ich diesen Film gesehen; ein Regiedebüt: Wahnsinn!), hinter der dann Worte nicht mehr möglich sind, und ihm ist es auch nicht bekommen (nein, ich bin nicht größenwahnsinnig, und ich bin nicht schwul: danke!), und er hat sich nicht mehr davon erholt, weder als Mensch noch als Schriftsteller, dass er über diese Grenze gegangen war; allerdings aber hatte er vorher schon Bücher geschrieben…

Es gibt keine Erklärung. Es gibt keine Lösung. Hokus, pokus, fidibus. Einfach immer weiter machen (ich rede wirr: einfach ignorieren…).

Was sind einhundert von Superstar befallene Deutsche…

Sonntag, 15. April 2007

… gegen einen einzigen Song von den Doors, und das mußte jetzt aber mal gesagt werden: ejh, mach locker, Mann, boah…

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Ich lüge nicht wie gedruckt, aber wie gebloggt…

Mittwoch, 04. April 2007

… denn dieser Beitrag ist schon wieder verdächtig nah an einer “urban legend”; gestern nämlich (bzw. heute nacht), habe ich “Kleine Haie” rezipiert, und da geht die Geschichte ganz anders; außerdem habe ich mir fest vorgenommen, im nächstem Leben richtig jung zu werden: in diesem Leben aber wird Oppa Dino sein Wollen und Wirken und Werken und Weben milde ausklingen lassen als wie der Frühling selbst. Oder so. Hüstel!

Das macht aber nix – ich habe trotzdem Recht mit meiner “Interpretation” oder “Deutung” der Geschichte mit dem Stuhl: ich habe überhaupt hin und wieder Recht, aber niemand hat was davon…

Amerika ist rot und grün…

Sonntag, 01. April 2007

…hätte ich beinahe geschrieben, aber so was in der Richtung steht schon auf der Packungsbeilage der DVD; offensichtlich aber holen sich Amerikaner, wenn sie Werbung für die Staaten machen wollen, deutsche Regisseure ins Land: ja, das ist auch nur mäßig; sagen wir es doch so: Herr Wenders ist einer dieser Leute, die eigentlich keine Filme machen, sondern gewissermaßen auf Zelluloid träumen oder so, und damit hat der kleine gallige Dino nun wieder genug großkotzig klug geschissen, und im nächstem Leben werde ich ja auch Künstler (ich streute es ein), in diesem sollte ich jedenfalls, wenn schon nicht nach Kalifornien, dann nach Texas, sollte ich nicht?