Sicher gibt es irgendwann auch Net-Märkte…

14.06.2009 - 10.15 Uhr

… wo man dann anbieten kann: “Gebündelte Schuldgefühle preiswert abzugeben”. Oder so. Ich habe jedenfalls jetzt auch hier wieder ein Bloghäuschen. – Dies nur am Rande und ganz nebenbei…

Hihi.

12.06.2009 - 17.12 Uhr

Bin drin… – Im Netz! Muahaha! Hurra!!!

Sieht nach Nachtschicht aus. Bis denne, edle Abwesende!

Habe nun, ach, meine Bürgerpflicht erfüllt…

07.06.2009 - 15.14 Uhr

… und diese Tapetenbahn in die Urne praktiziert; wieder bin ich nicht drauf gewesen, aber das wird schon noch mit dem Vorsitzendem… Und: diese Vielfalt ist natürlich prächtig, könnte aber auch auf zunehmende Ratlosigkeit hin deuten. Jaja, ich sehe das halb volle Glas immer halb leer, und: “So was von dünkelhaft, kleena Langzeitarbeitsloser!”. – Bla…

Der Monteur war am Freitag da… Man wird vermuten, dass ich verpennt habe: habe ich aber nicht. Es war nur niemand da, der die Tür hätte öffnen können. Nächsten Freitag ist der nächste Termin. Nix Neues: immer wieder kabarette ich mich selbst.

Und ohnehin bin ich derzeit ganz wenig net(t); mich deucht, ich sollte wieder einmal so einen 10-Stundenjob anfangen und zum 24. Mal wenigstens versuchen, zur Steigerung des BSP beizutragen… – Kurzum: fuck! Und trotzdem: häff fann!

Wie erkennt man, dass man hysterisch* ist?

29.05.2009 - 17.42 Uhr

Indem man zum Beispiel beim Ansehen eines Filmes, der in einer Lungenheilstätte spielt, nach fünf Minuten in das Taschentuch zu husten und verstohlen die Farbe eventuell zu Tage geförderten Sputums zu explorieren beginnt.

Null Punkte – nix “Zauberberg”. Vielmehr “Einer trage des Anderen Last”. Und wieder null Punkte – nix Ostalgie. Ich hatte den Film schon vor der Wende gesehen und fand ihn allerdings damals “schwächer” als “Die Beunruhigung”. Gestern hatte ich mit dem Abstand von zwei Jahrzehnten den Eindruck eines kleinen Meisterwerkes.

Mehr will ich dazu gar nicht sagen. Und keinesfalls bin ich nur mit der Rezeption von Videos und dem Spielen von Adventure-Games beschäftigt, vielmehr mich immer mehr die Frage beschäftigt, wie ich angesichts der Tatsache, dass ich in zwei Jahren und zwei Monaten 50 werde (in Worten: fünfzig! Wie konnte das passieren?), den letzten Abschnitt noch irgendwie “etwas abgesicherter” gestalte…

Ach ja: der Monteur war wieder nicht da… Weihnachten gibt es DSL!!! Und noch mal “Ach ja”: Frohe Pfingsten!

*Ich weiß, ich weiß: man sagt nicht “hysterisch”, man sagt “histrionisch”, aber ich bin wohl, scheint es, doch eher mehr so konservativ, bin ich nicht?

Ist man eigentlich schon fremdenfeindlich…

25.05.2009 - 17.20 Uhr

…wenn man an einem Feiertag einen farbigen Mitbürger auf einer Baustelle werktätig erlebt und sich fragt, ob das vielleicht Schwarzarbeit wäre?

Muahaha.

Das himmelblaue Höschen ist echt sexy. Und hat die schöne Augen! Und die rollt dann immer so damit! Ich vermute ganz stark, dass die Braut einer Angebeteten und womöglich nicht Erreichten einer der Designer oder Programmierer nachempfunden sein dürfte. Bereits Mr. Gordon Freeman, M. Sc. (M. I. T.), ist ja einem programmer nachempfunden, boah.

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“Der Klient wünscht im Unbewussten Geschlechtsumwandlung”*

23.05.2009 - 15.40 Uhr

Zum vierten Mal in Reihenfolge “bin” ich nun eine Frau… Lara Croft, Kate Walker, Nina Kalenkow, und jetzt Zoe Castillo. Sehr verdächtig sowohl als auch persönlichkeitsspezifisch!

Mit anderen Worten erlebe ich eben wenn nicht live, dann doch in Farbe, dass man eben nie und nirgends aus dem Bereich, den man nach wie vor nach allgemeiner Abmachung als “Realität” wahrzunehmen pflegt, in ein Computerspiel flüchten kann. Ich nehme mich selbst ja mit. Ich hänge auch da immer wieder irgendwann total fest! Wie im richtigen Leben halt…

Das mit dem Spielen ist gefühlte Frustbekämpfung. Natürlich hat das mit dem DSL am Freitag nicht geklappt! Es wäre mir auch schier verdächtig vorgekommen, hätte es. Das Kabel war hinten im Garten durch getrennt. Nun harre ich neuerlich der Dinge, die da kommen sollen; d. h., ich harre des Monteurs, der am nächsten Donnerstag neuerlich erscheinen soll…

Es war ein Fehler, mein Blog (bei blog.de) in die Tonne zu treten, aber dazu am Donnerstag. Rekreatiefsinniges Wochenende allüberall! Häff fann!

*Richtig: Dr. Freudlos

Neues aus der Unterschicht…

18.05.2009 - 16.51 Uhr

… gibt es leider wirklich nicht, und das ist völlig ungereimt, obwohl es sich hinten reimt, womit nämlich Kunst durchaus vorgetäuscht werden soll. Aber es war lange nicht so schlimm mit dem Satzbilde- und Lautlos-Schnatter-Automaten, der da irgendwo in meinem zerebralen Bereich rattert, dass es schwer auszuhalten ist. Jener “motus animi continuus”, von dem Thomas Mann geschrieben hat, dass von Aschenbach daran gedacht, dass Cicero davon gesprochen hätte. Ja, das gibt es auch bei der Unterschicht…

Von der gibt es aber Neues nicht. Am Freitag bin ich, so alles gut geht, wieder vernetzt; es gelingt mir zumindest gelegentlich, wenigstens verwundert zu sein darüber, dass ich mich nicht wirklich scheine darauf oder darüber freuen zu können…

Nix Neues… – Herr Spinell-Tristan. Kchchch.

Mit 47 steht mein Berufswunsch fest

25.04.2009 - 16.46 Uhr

Ich werde Quantenmechaniker… Hä? – Ach so, ja: muahaha!!!

Dennoch und trotzdem und erst recht fürchte ich, dass der Gedanke nicht nur esoterisches Abdriften usw. beweisen könnte, dass es womöglich tatsächlich die Psychose nicht gäbe, vielmehr es sich um einen Geisteszustand handeln könnte, der eben diesen ganz ofenfrischen Erkenntnissen der Mikrophysiker entsprechen könnte.

Hat das jemand verstanden? – Das ist auch gar nicht nötig; “das” läuft von allein immer weiter, es bedarf keiner theoretischen und gar schriftlichen Fixierung usw.

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In der Prä-Idylle (noch nicht gelandet)

20.04.2009 - 12.39 Uhr

Eigentlich sollte ich mich doch wieder freuen. Hau ruck! – Mist, geht nich’!

Ist wirklich Idylle nah: ein Zimmerchen in einer Art Remise, geradezu gespenstisch still, mit Blick auf ‘ne grüne Wiese und momentan natürlich blühenden Bäumen, und kostet fast nur die Hälfte des Pensionszimmerchens, obwohl die Ausstattung deutlich besser ist (man muss das auf meine Verhältnisse, Vorstellungen und Bedürfnisse “herunter rechnen”; so Klo vor der Tür is’ mir doch Wurscht)…

Ich muss doch jetzt happy sein… Hau ruck! – Geht nich’! Und nun bin ich zwar natürlich auch wieder einmal entnetzt (und es dauert wieder drei, vier Wochen bis zum Neuanschluss), aber mitnichten entsetzt; ich wage gar zu denken, dass es mir vielleicht gut tun könnte, ein wenig Abstinenz zu pflegen, was www angeht. Fresse ich mich halt wieder einmal durch so ein Programmierlehrbuch; ich bin gespannt, wie weit ich dieses Mal komme…

Die Bloghäuschensiedlung kommt mir gerade vor wie nur geträumt… Auch nix Neues; man dissoziiert wohl wieder dinosauer. – Kurzum: häff fann!!!

Ick denk, ich kiek nich richtich!

10.04.2009 - 19.30 Uhr

Wenn ich zu Sarkasmus, Ironie usw. neigen würde, könnte ich ja etwa sagen, meine Neigung zu Tests hätte mit den Testikeln zu tun oder “Sie nannten ihn Testoste-Ron, yeah!” Muahaha. Aber ganz bekanntlich neige ich nicht zu dergleichen. Ich denke, dazu muss ich auch weiter nichts sagen. Kchch.

Jedenfalls habe ich jetzt auch diesen Test durchaus absolviert mit einiger Anspannung, und siehe: es ward nicht gut vielleicht, aber dennoch erstaunlich! 28 richtige Antworten (von 30) in 03.07 Minuten und dafür satte 25.054.279 Punkte, boah! Ottilie Normalverbraucherin würde dazu sinngemäß sagen, sie wäre mit diesen Ergebnissen wohl zumindest nicht völlig fehl am Platz.

Was aber sagt ein Dino? – Richtig: nix wie weg!!!

Zufälle werden „komisch“, wenn sie sich häufen

10.04.2009 - 11.39 Uhr

Neuerlich wurde, obwohl ich ihn gar nicht so eingestellt hatte, beim Start des Browsers die zuletzt geöffnete Site aufgerufen. Neuerlich “erschien” “Jamendo” mit einem Album eines mir unbekannten Künstlers. Neuerlich erwies sich das als eine Perle*.

Erfreulicher Weise fand ich meine Wahrnehmung gleich bestätigt durch die Anmerkung auf der Site, dieser Mr. Robin Grey wäre “inspired by the timeless work of Bob Dylan, Leonard Cohen”. Grey hat aber, scheint mir, nicht diese ganz große Bühnengebärde eines Tragöden wie Cohen.

Hier folgt jedenfalls das Album, tandaradei! Und: das is’ ‘n Debüt, boah! Melancholische Karfreitags-Untermalung für den brütend Cocooning betreibenden Großstadt-Single… Ach.

* Nicht zu verwechseln mit Petra Perle – die is’ aber auch cool…

Der Dino als Hospi-Tier im Profi-Zwinger

09.04.2009 - 11.44 Uhr

Eben bin ich “durch Zufall”, harhar, auf eine Website gelangt, die ein an einer bzw. durch eine Hochschule diplomierter Designer für eine promovierte Sprachwissenschaftlerin angefertigt hat. Da heißt es dann etwa “Herrausgeber” und “Rezesionen” (statt “Rezensionen”, nicht statt “Rezession”).

Aber der Mann verkauft. Der braucht nicht Teller zustellen oder Zeitungen spülen oder was, um sich sein täglich Brot und hinreichenden Aufstrich dazu zu verdienen. Ph!

Dieses Stammkloster der Kartäuser in Frankreich interessiert mich total, echt… Alles ist eitel und Haschen nach Wind! Ph!

***

PS: “Der Klient sträubt sich nach wie vor, den Beziehungsaspekt jedweder Tätigkeit zu akzeptieren, vielmehr er auf der alleinigen Wahrnehmung und Wertung des Sachaspektes beharrt”. Danke, Dr. Freudlos! Und sucht denn zu Ostern Anna Lyse Ihre Eier?

Premiere der fünften Art

09.04.2009 - 09.47 Uhr

Etwas geht mit mir vor. Ich weiß nicht, ob das etwas Gutes bedeutet. Wie schon letztens bemerkt, bin ich seit Jahrzehnten bei nahezu allen wichtigen Terminen zu spät gekommen. Heute aber war ich um halb acht Uhr in bzw. eben, harhar, vor einem Amt, das erst um halb neun Uhr öffnet.

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Leider ist der auch schon in der ewigen Schreibstube

08.04.2009 - 18.57 Uhr

“Ich habe einmal ein Wort geprägt, das allmählich Aufnahme in den allgemeinen Sprachgebrauch findet: Epochenverschleppung. Damit ist gemeint das anachronistische Überlappen von Wirklichkeitselementen, die spezifisch einer vergangenen Epoche angehören, in die darauf folgende. Nicht alle Erscheinungen haben das gleiche Trägheitsmoment. Manche bestehen über sich selbst hinaus. Sie erweisen sich dabei als Stimmungsträger, die nicht nur einzelne, sondern beinahe alle über die tatsächlich bestehende Wirklichkeit täuschen. Das Gegenwartserlebnis läuft nebenher. Keiner lebt gänzlich im Jetzt und Hier.”*

Gregor von Rezzori, “Mir auf der Spur”

Das ist eine dieser Wortschöpfungen, die man sich wie eine kulinarische Delikatesse auf der Zunge zergehen lassen kann und vielleicht sollte, “Epochenverschleppung”. – Die Sehnsucht nach dem bürgerlichem Zeitalter aber scheint überall und immer zumindest unterschwellig da zu sein…

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Wenn ich „Bildungslücken“ wörtlich nehmen würde,…

07.04.2009 - 16.59 Uhr

… müsste ich den Rest meines Lebens in Gipsverbänden verbringen. Besonders krass ist das, wie schon angedeutet, in der Musik. Aber das ist im vorliegendem Fall eigentlich keine Entschuldigung. Nämlich bereits am 03. 12. 2008 hat in meinem Account bei Jamendo das voll coole weibliche Drittel der französischen Band Borea ein (zumindest damals) aktuelles Album der besagten Kapelle empfohlen. Ich habe die Empfehlung aber nicht mit bekommen, weil ich marginal, depressiv und fossil bin. Deshalb setze ich jetzt hier das Album rein. Und, wie ich schon sagte: ich habe kaum Ahnung, aber mich deucht, dass dieses Trio, wenn es so weiter macht, alsbald in die Oberliga aufsteigen könnte. Oder wie man da sagt. Siehe eben oben.

PS: Das is’ ‘ne Maxisingle, kein Album! Sorry! Aber das Album ist gleichnamig. Oder so ähnlich.